Am Dienstag legte sich der ehemalige French-Open-Sieger nur darauf fest, dass Jürgen Melzer und Julian Knowle Fixpunkte im vierköpfigen Aufgebot sind. Außerdem nannte der 38-Jährige Stefan Koubek und Alexander Peya fristgerecht dem Internationalen Verband (ITF), womit Oliver Marach auf dem Papier auf der Strecke blieb. Doch der Steirer hat weiter die Chance auf einen Einsatz in seiner engeren Heimat.
Muster möchte nämlich noch die Trainingseindrücke auf sich wirken lassen, ehe er vor der Auslosung am Tag vor den ersten Partien seine Aufstellung bekannt gibt. Und da hat neben dem Stamm-Quartett auch Marach seine Chance. Am heutigen Dienstag trainieren Melzer und Knowle in der Südstadt, Sonntag Früh ist Trainingsbeginn in Unterpremstätten. Koubek, Peya und Marach werden nach dem Ausscheiden bei ihren aktuellen Turnieren dazu stoßen.
Muster will Heimvorteil ausnützen
Im österreichischen Lager wird gegen den aktuellen Daviscup-Sieger ein enges Match erwartet. Muster: "Ich glaube, es wird 3:2 oder 2:3 ausgehen. Der Heimvorteil - das Publikum und der langsame Sand - spricht für uns", erklärte der Steirer. "Da kommt es nicht nur auf Service-Volley an, sondern da muss man spielerisch mehr drauf haben."
Der Leibnitzer möchte sich im Training vor allem von Koubek im Vergleich zu Marach ein Bild machen, Peya hat als Doppel-Alternative wohl bessere Karten auf einen Platz im Aufgebot. Bei den Kroaten erwartet Muster für die Partien das Parade-Duo Ivan Ljubicic und Mario Ancic auch gemeinsam im Doppel. Dritter Gäste-Spieler ist Ivo Karlovic, außerdem steht der 17-jährige Marin Cilic im Kader.
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