Mehr als 15.000 Zuschauer hatten den Zauberberg in einen wahren Hexenkessel verwandelt und mussten dann doch entsetzt eine weinende Marlies Schild erleben.
Nach klarer Laufbestzeit im ersten Durchgang hatte die 25-Jährige den sicheren Coup vor Augen, doch im Schlussstück unterlief Schild der entscheidende Fehler. Die dreimalige Slalom-Siegerin dieser Saison wäre die erste Fahrerin seit Anja Pärson vor drei Jahren gewesen, die vier Slaloms in Serie gewonnen hätte. Die Schwedin verzichtete wegen neuer Probleme an ihrem in diesem Jahr operierten Knie auf einen Start.
Schild: "Furchtbar geärgert"
Für Schild war es auch nur ein kleiner Trost, dass sie sich von ihrer Teamkollegin Nicole Hosp die Führung im Gesamtweltcup zurückholte. "Ich habe im Ziel gar nicht gesehen, dass ich Dritte war. Ich habe mich nur über meinen Fehler furchtbar geärgert", sagte Schild, die danach ihren Tränen freien Lauf ließ.
Im Gesamtweltcup liegt Zettel gemeinsam mit Hosp auf dem zweiten Platz. In der Slalom-Wertung bleibt Schild voran.
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