"Zu geringer Sicherheitsabstand, Zündung aus der Hand, zu frühe Explosion des Feuerwerkkörpers oder der Versuch, nicht explodierte Feuerwerkskörper nochmals zu zünden, sind Ursache teilweiser schwerer Handverletzungen", warnte die Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie. Auch die Verwendung von Feuerwerkskörpern oder der Kauf von Produkten, deren Herkunft nicht nachvollziehbar ist, berge erhebliches Gefahrenpotential.
Verbrennungen, Frakturen und manchmal sogar der Verlust von Fingern und Gliedmaßen seien die Folgen einer "verknallten" Nacht. "Oftmals werden Haut, wichtige Gefäße und Nerven zerrissen, manchmal sind die Folgen sogar mit dem Verlust der Hand oder des Armes verbunden", hieß es seitens der Chirurgen. Weitere Folgen von unsachgemäßem Umgang mit Knallern seien auch immer wieder Augenverletzungen und Hörschäden sowie Brandverletzungen im Gesicht.
Neben Jugendlichen sind vor allem Männer und Kinder gefährdet. "Alkoholgenuss mindert zudem das Reaktionsvermögen", warnten die Handchirurgen, die nach solchen Unfällen die Opfer oft monate- und jahrelang immer wieder versorgen müssen.