So, 18. Februar 2018

Trotz Kritik

13.11.2017 09:41

Japans Walfänger rücken wieder aus

Ungeachtet internationaler Proteste sind Japans Walfänger erneut zur Jagd in die Antarktis aufgebrochen. Nach Angaben des Fischereiministeriums vom Donnerstag sollen bis März bis zu 330 Zwergwale getötet werden - zu "wissenschaftlichen Zwecken", wie es heißt.

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hatte Japan 2014 angehalten, den Walfang für ein Jahr einzustellen. Die Begründung: Die Aktion geschehe eben nicht aus Forschungszwecken.

Japan lässt dennoch jedes Jahr hunderte Wale töten, offiziell für die Wissenschaft. Nach einer Untersuchung der Tiere - etwa ihres Mageninhalts - wird ihr Fleisch jedoch für den Verzehr zum Verkauf angeboten. Das ist formal erlaubt, trotz des seit 1986 geltenden weltweiten Walfangmoratoriums. Die Nummer Drei der Weltwirtschaft verfolgt dabei das politische Ziel, auch die kommerzielle Jagd auf Großwale wieder zuzulassen.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).