Mo, 20. November 2017

5 Tage nach Tat

02.11.2017 13:27

Jetzt jagt auch die Wiener WEGA den Doppelmörder

Weiterhin auf Hochtouren suchen Kräfte der Polizei nach dem seit Sonntag flüchtigen mutmaßlichen Doppelmörder aus dem steirischen Stiwoll. Mit einem Großaufgebot durchkämmt die Exekutive Waldstücke im Umland, durchsucht Gebäude und geht jedem Hinweis aus der Bevölkerung nach. Unterstützung bei der Suche gibt es dabei auch aus Wien: Die Elite-Beamten der Sondereinheit WEGA beteiligen sich nun ebenfalls an der Suche nach Friedrich F., ebenso Polizisten aus mehreren anderen Bundesländern.

Hält sich der flüchtige 66-Jährige noch in der Gegend rund um Stiwoll auf? Friedrich F. ist jedenfalls nach wie vor wie vom Erdboden verschluckt. Doch Hunderte Beamte der Polizei lassen weiterhin nicht locker, durchsuchten am Mittwoch sogar jeden Winkel eines einsturzgefährdeten Stollensystems, um dem Todesschützen auf die Spur zu kommen.

WEGA-Eliteeinheit beteiligt sich an Suche
Auch am Donnerstag ging die Suche weiter - diesmal sogar unterstützt von der Sondereinheit WEGA aus Wien.

Und nach wie vor dominieren schwer gepanzerte Fahrzeuge sowie schwer bewaffnete Polizeibeamte das Bild im 700-Einwohner-Dorf Stiwoll, in dem die Angst regiert. Am Donnerstagvormittag gab es im Ort eine Veranstaltung des Kriseninterventionsteams, um die örtliche Bevölkerung zu unterstützen. Die meisten Einwohner waren in den vergangenen Tagen zu Hause geblieben, die Allerheiligenprozession wurde abgesagt, der Gottesdienst am Mittwoch war von starken Polizeikräften gesichert worden.

Die derzeitige Zahl der eingesetzten Polizisten könne noch über eine längere Zeit aufrechterhalten werden, so der Direktor für Spezialeinheiten, Bernhard Treibenreif, am Donnerstagnachmittag im Rahmen eines Mediengesprächs. Nach wie vor geht die Exekutive jedem Hinweis aus der Bevölkerung nach. Wie mehrere Medien berichteten, habe ein Tippgeber den Gesuchten etwa bei einer Tankstelle im niederösterreichischen Tulln wiedererkannt. Auch diesem Hinweis werde natürlich nachgegangen, hieß es.



Auf dem Facebook-Account der steirischen Polizei waren auch zahlreiche Reaktionen aus der Bevölkerung zu der Suche abrufbar. Die positiven Stimmen wie etwa "Dank an unsere Polizisten" und der Wunsch, dass "alle gesund nach Hause kommen sollen und er gefunden" wird, überwogen bei Weitem. Vereinzelt gab es jedoch auch Beiträge, in denen die Exekutive kritisiert wurde.

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Redaktion
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