Mi, 17. Jänner 2018

Wähler enttäuscht

20.10.2017 16:00

Keine Lust auf Mandat: Meinl-Reisinger in Kritik

Heftige Kritik hat die Ankündigung von NEOS-Frontfrau Beate Meinl-Reisinger ausgelöst, ihr Nationalratsmandat nicht anzunehmen. Auf Facebook machen Wähler ihrem Unmut über diesen Rückzieher Luft - zum Teil auch in deftiger Form: "Bei allem Respekt - ich fühle mich ... ", so eine pinke Sympathisantin.

Meinl-Reisinger zog als Wiener Spitzenkandidatin für die NEOS in die Wahl - von einer Solidaritätskandidatur, um die Liste auszufüllen, kann man also kaum sprechen. Zwar hatte die pinke Frontfrau betont, erst nach der Wahl eine Entscheidung zu treffen, doch glücklich macht das ihre Wähler nicht wirklich, wie Einträge auf Facebook beweisen.

Enttäuschung und Empörung im Netz
Viele zeigten sich enttäuscht, unter ihnen der ehemalige NEOS-Landessprecher des Burgenlands, Christian Schreiter: "Super, wenn jemand für etwas kandidiert und es aber eh nicht ernst nimmt. Bin enttäuscht, ehrlich gesagt."

Mit ihrem Rückzieher ist Meinl-Reisinger nicht allein. Wiens Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) verzichtete ebenfalls auf das ihm zustehende Mandat auf der Landesliste. Offenbar ist es im Wiener Rathaus doch schöner.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden