So, 19. November 2017

270.000 € ergaunert

17.10.2017 16:00

Verdächtige Prostituierte festgenommen

270.000 Euro - so viel Geld soll, wie berichtet, eine Prostituierte einem hilflosen beeinträchtigten Grazer aus der Tasche gezogen haben. Zweimal wurde die Frau festgenommen, aber wieder frei gelassen. Dann nutzte sie die Gelegenheit zur Flucht, wurde per europäischem Haftbefehl gesucht. Jetzt klickten in Bukarest die Handschellen, bald soll sie nach Österreich überstellt werden.

"Es hat so aussichtslos gewirkt, jetzt ist die Erleichterung groß", freut sich die Schwester des  Opfers (38), das an einer geistigen Entwicklungsverzögerung leidet. Wie berichtet, lernte ihr Bruder die Frau in einem Bordell kennen. Sie erschlich sich sein Vertrauen, indem sie betonte,  ihn vor den anderen Damen beschützen zu müssen. Nach einer Weile kamen erste Bitten um Geld, die schließlich zu hohen Beträgen ausarteten. Sie wäre schwer krank, genauso wie ihre Mutter, bräuchte Geld für die Behandlungen, ein Auto und Handys. Der Küchengehilfe hatte immer fleißig gearbeitet, fast nichts gebraucht und verfügte über ein Erbe.

So gelang es der Frau, ihm  270.000 Euro  herauszulocken. Als alles aufflog, flüchtete sie. Die Staatsanwaltschaft Graz brachte eine Anklage ein und beantragte die Festnahme, was vom Gericht genehmigt wurde. Und tatsächlich klickten Dienstagnacht in ihrer Heimat Bukarest die Handschellen.

Monika Krisper, Kronen Zeitung

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