Sa, 25. November 2017

Schiffsunglück

17.10.2017 10:21

Dichter Nebel: Schubverband rammt Donaurollfähre

Großeinsatz der Feuerwehren auf der Donau: Ein Frachtschiff hat am Dienstagmorgen die Rollfähre Klosterneuburg-Korneuburg gerammt. Nach der Kollision wurde die Donau im Unfallbereich für den Schiffsverkehr gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Durch die Kollision sei das Führungsseil der Rollfähre gerissen, diese sei daraufhin bis zu einer Notankerung etwa 200 Meter weit abgetrieben, berichtete Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Der Schubverband war stromabwärts unterwegs und blieb manövrierunfähig liegen.




Rollfähre gesichert
Die Feuerwehren Klosterneuburg, Langenzersdorf und Korneuburg rückten mit insgesamt 50 Mann aus. Auch die Wiener Berufsfeuerwehr stand im Einsatz. Die Rollfähre, die zum Zeitpunkt des Unfalls von Klosterneuburg nach Korneuburg bei dichtem Nebel übersetzt hatte, wurde mit Seilen am linken Donauufer gesichert.

Nach der Kollision wurde die Donau im Unfallbereich für den Schiffsverkehr gesperrt, berichtete die FF Klosterneuburg. Der havarierte Schubverband sei notgeankert und gegen ein Wegtreiben gesichert worden. Nach zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

 krone.at
Redaktion
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