So, 19. November 2017

Erstes Interview

03.10.2017 12:58

Witwe von Hugh Hefner: „Mein Herz ist gebrochen“

Ende September starb der legendäre "Playboy"-Gründer Hugh Hefner im Alter von 91 Jahren in seiner "Playboy Mansion". Jetzt spricht seine junge Witwe Crystal Harrys erstmals über den schmerzlichen Verlust.

Dem US-amerikanischen "People"-Magazin sagte die 31-Jährige: "Mein Herz ist gebrochen. Ich kann es immer noch nicht glauben." Sie sei noch nicht imstande gewesen, den Menschen, die ihr Beileid gewünscht haben, zurückzuschreiben und ihnen zu danken.

Witwe erbt nichts
2012 gab das ehemalige Playmate dem damals 86-jährigen Hefner das Jawort und wurde damit seiner dritte Ehefrau. Es heißt, Geld erbe sie von ihm keines. Dies war bereits vor der Hochzeit in einem Ehevertrag vereinbart worden. Er habe aber für sie gesorgt und ihr unter anderem bereits vor Jahren eine Villa gekauft.

Laut dem britischen "Telegraph" soll Hefner bei seinem Tod 50 Millionen Dollar schwer gewesen sein. Profitieren werden davon nun seine vier Kinder Cooper, Marston, David und Christie sowie einige Wohltätigkeitsorganisationen und die University of Southern California. Cooper Hefner wird ein Viertel erhalten, er ist Creative Director des "Playboy" und verwaltet damit das Erbe seines Vaters

Grab neben Marilyn Monroe
Hefner wurde auf dem Westwood Cemetery in Hollywood beigesetzt - direkt neben dem Grab seines ersten Playmates, Marilyn Monroe. Hefner hatte die Grabstätte neben der Hollywoodschauspielerin schon zu Lebzeiten um 75.000 Dollar gekauft.

Monroe zierte 1953 das erste Playboy-Cover und erzielte damit direkt eine rekordverdächtige Auflage. Im Jahr 2000 verriet Hef in seinem Magazin, dass der Talkmaster Jay Leno ihn dazu überredet habe. "Jay Leno sagte, dass ich eigentlich auf ihr liegen sollte, wenn ich so viel Geld bezahle. Aber ich finde, es hat etwas Poetisches, dass wir am selben Ort begraben werden."

"Er ist jetzt an dem Ort, von dem er sicher war, dass er dort die Ewigkeit verbringen wollte", sagt Crystal Harris jetzt dazu.

"Er war ein amerikanischer Held"
An ihren Mann erinnert sie sich als "amerikanischen Helden" und "Pionier". Die Witwe: "Eine liebenswürdige und bescheidene Seele, die sein Leben und sein Heim der Welt öffnete. Ich habe gefühlt, wie sehr er mich geliebt hat. Ich habe ihn so sehr geliebt. Ich bin so dankbar. Er hat mir ein Leben geschenkt, mir eine Richtung gegeben. Er hat mich gelehrt, gütig zu sein. Ich werde für immer dankbar sein, dass ich an seiner Seite sein, seine Hand halten und ihm sagen konnte, wie sehr ich ihn liebe." Es habe nie zuvor einen wie Hugh Hefner gegeben und es werde nie wieder einen geben.

Pamela Fidler-Stolz
Redakteurin
Pamela Fidler-Stolz
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