Mi, 22. November 2017

Social-Media-Ranking

31.08.2017 06:00

Knallhartes Online-Match zwischen Kurz und Strache

Teilen, liken, kommentieren: Immer mehr Österreicher machen ihre politische Meinung im Internet öffentlich. Dabei wird natürlich oft auf Inhalte von Parteien oder Spitzenkandidaten reagiert. Die Online-Plattform "Storyclash" hat 1,1 Millionen Social-Media-Interaktionen ausgewertet, welche im Zeitraum Mitte Juli bis letzte Woche zustande gekommen sind. Das Ergebnis: Heinz-Christian Strache und die FPÖ sind die Nummer eins - zumindest bei den Interaktionen. Bei den Fans bzw. den sogenannten Followern hat Sebastian Kurz (ÖVP) hingegen deutlich die Nase vorn.

Der Wahlkampf ist voll angelaufen, und Twitter, Facebook und Co. werden immer mehr zur Arena der jeweilgen Kandidaten. Wer hier viele "Gefällt mir"-Angaben sammelt, hat gute Chancen, auch bei der nächsten Wahl vorne dabei zu sein.

In der Analyse von "Storyclash" wurden alle Likes, Shares, Kommentare oder sonstigen Reaktionen auf ein öffentliches Posting auf Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube zusammengefasst und ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei stets die einzelnen Parteien und deren Spitzenkandidaten, die laut aktuellsten Prognosen über fünf Prozent erreichen werden sowie eine öffentliche Facebook-Seite betreiben.

Kurz unter Spitzenkandidaten top
Heinz-Christian Strache und die FPÖ können sich mit 67.158 Interaktionen an der Spitze positionieren, gefolgt von einem etwas schwächelnden Sebastian Kurz und der ÖVP. Die Volkspartei liegt mit etwa 58.000 Interaktionen etwa gleichauf mit der SPÖ und Christian Kern. Dafür hat Kurz die meisten Fans oder Follower, nämlich insgesamt 918.547 auf Twitter, Facebook und Instagram. Strache bringt es auf 697.299 Fans, Christian Kern folgen 278.810 Menschen. Bei den Kleinparteien könnten die Grünen zwar die meisten Interaktionen verzeichnen, die meisten Fans haben allerdings die NEOS (237.172).

Facebook hat sich auch bei politischen Themen längst als die erste Wahl bei den Kommunikationsplattformen positioniert, die Mehrheit der Interaktionen sämtlicher Spitzenkandidaten und Parteien läuft über Mark Zuckerbergs blaues Netzwerk. Neben Twitter setzt die ÖVP mit Sebastian Kurz als einzige Partei auch vermehrt auf Instagram, wobei man hier wohl insbesondere junge Wähler ansprechen möchte.

 krone.at
Redaktion
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