Sa, 26. Mai 2018

Erfolg für Asfinag

26.08.2017 15:18

Baustart für S7 rückt nun wieder näher

In der unendlichen Geschichte der S 7 hat jetzt wieder die Asfinag Oberwasser: Wie die Autobahngesellschaft am Samstag mitteilte, hat das Bundesverwaltungsgericht alle Beschwerden gegen den Wasserrechtsbescheid für den West-Abschnitt der geplanten Fürstenfelder Schnellstraße abgewiesen. Ein Baubeginn 2018 scheint nun möglich.

Die Gegner der S 7 hatten im Frühjahr - wenige Tage vor dem geplanten Baubeginn - erreicht, dass der Verwaltungsgerichtshof nach drei Jahren den Wasserrechtsbescheid kippt. Dieser musste nochmals beantragt werden. Die Verfahrensdauer beim Bundesveraltungsgericht war mit vier Monaten aber wesentlich kürzer als ursprünglich angenommen, bereits diese Woche kam das grüne Licht.

Da zudem im Juni Beschwerden gegen die UVP-Genehmigung bei den Höchstgerichten (Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof) abgewiesen wurden, möchte die Asfinag noch heuer die Hauptbauleistungen ausschreiben. Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher: "Eventuelle zusätzliche Auflagen werden nach genauer Prüfung dieser neuen Entscheidung selbstverständlich in die Ausschreibungen einfließen."

Die S 7 soll von der Südautobahn bei Riegersdorf bis zur ungarischen Grenze in Heiligenkreuz führen. Der West-Abschnitt von Riegersdorf bis Dobersdorf (Burgenland) gilt als wesentlich schwieriger und wird daher zuerst in Angriff genommen. Für den Ost-Abschnitt liegt ebenfalls bereits ein positiver Umweltverträglichkeitsbescheid vor.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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