So, 19. November 2017

In Mozarts Bann:

26.06.2017 18:43

Aus Villazón wird ein Mozart-Multi

Botschafter des Genius ist er seit Jänner - jetzt wird Rolando Villazón als Intendant vollends zum Mozart(eum)-Multi: Der Tenor, der sich seit Jahren mit dem an Beliebtheit unvergleichlichen Komponisten beschäftigt, fühlt sich "glücklich und geehrt" ...

"Das ist die wahrscheinlich außergewöhnlichste, innigste und aufregendste Liebesbeziehung, die der Stiftung Mozarteum passieren konnte", lässt es Präsident Johannes Honsig-Erlenburg selber nicht an innigen Superlativen mangeln, wenn er die Bestellung Villazóns zum "Multi-Mozartianer" kommentiert. Man habe sich in der Sache aufeinander zu bewegt, seit Maren Hofmeisters Abgang aus der Intendanz fix war, erklärt der Vorsitzende im Gespräch mit der "Krone".

Stiftung Mozarteum Salzburg macht Star-Tenor zum Mozartwoche-Intendant

Jedenfalls dürfe man sich in Anbetracht des Ideenreichtums und der Kreativität Villazóns ungeahnte Höhenflüge und viel Inspiration für das Programm der Mozartwoche ab 2019 erwarten. Honsig-Erleburg im O-Ton: "Wir danken Rolando Villazón, dass er sich mit seiner außergewöhnlichen Reputation, vielfältigen Musikalität und seinem Mut auf dieses gemeinsame Abenteuer einlässt"

Wie er dabei ab 2019 persönlich in Erscheinung tritt, ist noch nicht definiert. "Insgesamt drängt die Zeit bei seiner neuen Aufgabe, wenn man die Gepflogenheiten der Musikszene kennt", weiß Dr. Honsig-Erlenburg um den engen Terminhorizont, was Engagements von Mitwirkenden betrifft.

Wie sehr er sich vorstellen kann, dass Villazón sich in den Mühen der täglichen bürokratischen Arbeit zurecht finden werde? "Villazón ist ein sehr analytischer Mensch, dem auch Organisation nicht fremd ist." Jedenfalls werde man alle Synergien des Hauses nutzen.

Dass sich dabei hinkünftig dem Stiftungs-Finanzchef Dr. Tobias Debuch, der bekanntermaßen ein erfahrener Kulturmanager über das rein Kaufmännische hinaus ist, ein weiteres Betätigungsfeld erschlösse, wäre zumindest nicht widersinnig.

Roland Ruess, Kronen Zeitung

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