Do, 23. November 2017

Hitze und Hagel

23.06.2017 14:44

Extreme Wetterverhältnisse kosten Bauern Millionen

Späte Frostschäden, jetzt die Gluthitze mit Dürre und dazwischen Unwetter mit Hagelkörnern, die wie Granaten auf fast reife Ackerfrüchte niederprasseln - unsere Landwirte stöhnen unter dem Extremwetter! Viele bangen um die Existenz. Laut Hagelversicherung beträgt der Gesamtschaden heuer schon 150 Millionen Euro.

"Hinter uns liegen ja der wärmste März und aktuell der drittwärmste Juni seit 250 Jahren. Noch dazu hat es vielerorts um 50 Prozent weniger geregnet als im zehnjährigen Durchschnitt. Das wirkt sich zwangsläufig dramatisch aus", zieht Kurt Weinberger, Chef der heimischen Hagelversicherung jetzt eine erste erschreckende Halbjahresbilanz. Allein die anhaltende Dürre habe - so der Klimaexperte - einen Schaden von 100 Millionen Euro verursacht.

Bundesweit hat es wegen des akuten Wassermangels vor allem das Getreide für unser tägliches Brot erwischt. Die Versicherungssachverständigen kommen in der Tat kaum mehr zum Verschnaufen. "Unsere Leute eilen buchstäblich von Feld zu Feld, um die Schäden aufzunehmen", berichtet Weinberger.

Zuletzt hatte es vor allem in der Steiermark (siehe Video oben) und im Burgenland vom Himmel gewütet. 8500 Hektar fast erntereifer Felder liegen dort - vom Hagel förmlich zerhäckselt - in der prallen Sonne.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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