Mo, 11. Dezember 2017

Olympische Spiele

21.06.2017 14:48

Sozial, ökologisch und finanziell vertretbar!

Viel wurde in den letzten Wochen diskutiert, jetzt liegt sie am Tisch, die Machbarkeitsstudie für Olympische Winterspiele in Innsbruck und Tirol. Fazit der Studienautoren: "Wenn sich die Spiele der Region anpassen und nicht umgekehrt, dann sind sie sozial, ökologisch und finanziell gut vertretbar!" Kosten: 1,2 Milliarden Euro.

"Wir sind bereit, uns als Austragungsort für die Olympische Winterspiele im Jahre 2026 zur Verfügung zu stellen. Aber zu unseren Bedingungen!" Diese klare Aussage traf LH Günther Platter gestern nach der Präsentation der Machbarkeitsstudie im Landhaus. Mit dabei waren unter anderem auch ÖOC-Boss Karl Stoss, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Sport-LR Josef Geisler.
Hier die Eckpunkte der von den Autoren Andreas Altmann (MCI) und Stefan Klos (Proprojekt) präsentierten Olympia-Studie:
1. Kosten: 1,2 Milliarden Euro - sie sind (inflationsbereinigt) durch die Einnahmen gedeckt. "Es fließt kein Steuergeld", sagt Klos. Das IOC alleine beteiligt sich mit 525 Millionen Euro.
2. Es müssen keine neuen Sportstätten gebaut werden. Mit Ausnahme der Hallen für die Eisschnelllaufbewerbe (könnten im bayerischen Inzell ausgetragen werden) ist alles da. Es gibt insgesamt 13 Sportstätten - von St. Anton über Seefeld und Innsbruck bis Hochfilzen.
3. Die Eröffnungs- und Schlussfeier der 16-tägigen Sportveranstaltung mit insgesamt 100 Bewerben findet im Tivolistadion statt.
4. Am derzeitigen Frachtenbahnhof in Innsbruck wird ein O-Dorf errichtet.
Fazit: Diese Spiele wären auch eine Chance für das IOC, die Spiele zurück zu ihren Wurzeln zu führen. Auch das IOC will nämlich weg von "Gigantismus-Spielen" in künstlich angelegten Regionen.

Markus Gassler, Kronen Zeitung

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