So, 22. Oktober 2017

Viel Polit-Prominenz

18.06.2017 08:15

Kunterbuntes Treiben bei Wiener Regenbogenparade

Zum 22 Mal ist am Samstag die Regenbogenparade, bei der gegen Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgender-Personen demonstriert wird, um den Wiener Ring gezogen. Bis zu 150.000 kunterbunte Teilnehmer und Schaulustige nahmen daran teil. Und auch die Politik war wieder stark vertreten: So war etwa Bundeskanzler Christian Kern, der im Vorjahr als erster Kanzler dort aufgetreten war, wieder mit von der bunten Partie. Auch die Grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek und NEOS-Parteichef Matthias Strolz hielten Reden auf der Kundgebung.

Zudem nahmen u.a. auch der für Antidiskriminierung zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ), der in Vertretung des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl (SPÖ) eine Rede hielt, sowie Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ), Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und Bundesrätin Ewa Dziedzic (Grüne) teil.

150.000 Menschen tanzten und marschierten mit
Die Abschlusskundgebung fand im Pride Village am Rathausplatz statt. Davor zogen die Teilnehmer der Parade vom Rathausplatz aus gegen die Fahrtrichtung um den Ring.

Lunacek erinnerte sich in ihrem Redebeitrag sich an die erste Regenbogenparade 1996 und machte nicht ohne Stolz auf rechtliche Fortschritte seitdem aufmerksam. Kern, der zum zweiten Mal als Regierungschef auftrat, betonte den Fortschritt in der gesellschaftlichen Integration: "Das macht mir eine diebische Freude, dass ihr in der Mitte der Gesellschaft steht und das repräsentiert, was Österreich ausmacht: Buntheit, Vielfalt und Offenheit."

"Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen"
Nach dem Terroralarm bei der Nacktradler-Demo am Freitag, wurden die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verstärkt. "Entsprechend der geänderten Sicherheitslage haben wir in Absprache mit den Behörden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen", sagte Veranstalter Christian Högl von der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vor der Veranstaltung. Unter anderem begleiteten deutlich mehr Beamte als sonst in Uniform und in Zivil die Parade.

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