Do, 23. November 2017

Häuser zerstört

30.05.2017 18:17

Bangladesch: Zyklon „Mora“ fordert Todesopfer

Ein Tropensturm, der über den Südosten von Bangladesch hinweggefegt ist, hat mindestens sechs Menschen das Leben gekostet, wie die Behörden des südasiatischen Landes am Dienstagabend mitteilten. Fünf der Opfer wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen, ein Mensch starb an einer Panikattacke in einer Notunterkunft.

Nach Schätzungen der örtlichen Behörden beschädigte Zyklon "Mora" in den Küstengebieten mehr als 20.000 strohgedeckte Häuser. "Wir versuchen, das volle Ausmaß des Schadens abzuschätzen um die Betroffenen zu unterstützen", sagte der für Straßenbau zuständige Minister Obaidul Quader.

Der Zyklon war Dienstagfrüh in Teknaf an der südlichsten Spitze von Bangladesch auf Land getroffen, wie das nationale Wetteramt mitteilte. Der Zyklon, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern wütete, brachte an den Küsten viel Regen.

600.000 Menschen in Sicherheit gebracht
Bereits am Vortag hatten die Behörden wegen des aufziehenden Zyklons die Evakuierung der Küstenregion angeordnet. Mehr als 600.000 Bewohner verließen den Angaben zufolge vorsorglich ihre Häuser. Der Sturm schwächte sich im Laufe des Dienstags ab, viele Bewohner konnten bereits wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Südasien wird zu Beginn der Monsunzeit häufig von derartigen Unwettern heimgesucht. Vergangenes Wochenende war der Inselstaat Sri Lanka betroffen. Dabei kamen nach Angaben der Behörden rund 200 Menschen ums Leben, etwa 100 weitere wurden noch vermisst. Am Dienstag erreichte der Monsun die Südspitze Indiens und sollte von da aus in den kommenden Monaten nordwärts ziehen.

 krone.at
Redaktion
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