Do, 23. November 2017

Grüne Verbalattacke

13.05.2017 13:15

Vassilakou nennt Kurz „skrupellosen Opportunisten“

Nach den verbalen Fausthieben von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gegen den möglichen neuen ÖVP-Obmann Sebastian Kurz hat nun auch Wiens Grünen-Chefin Maria Vassilakou die Volkspartei und Kurz ungewohnt heftig angegriffen. Vassilakou wirft Kurz unter anderem vor, Scharfmacher gegen Flüchtlinge zu sein: "Ich befürchte, dass sein skrupelloser Opportunismus die gesamte Partei erfasst."

"Nun scheint in der ÖVP endgültig die Stunde der Opportunisten geschlagen zu haben", kommentierte Vassilakou, selbst zuletzt wegen den Heumarkt-Querelen ins Visier der Kritiker geraten, im Gespräch mit der Tageszeitung "Kurier" die Vorgänge bei den Schwarzen. Sowohl Sebastian Kurz als auch Wolfgang Sobotka würden die persönliche Inszenierung über alles andere stellen.

Vassilakou: "Mit Kurz wird alles nur noch viel schlimmer"
Sie sei sehr besorgt über die aktuelle Wendung in Sachen Bundesregierung, so die Wiener Grünen-Chefin. Die ÖVP bezeichnete Vassilakou als Blockier aller nötigen Reformen, von der Mindestsicherung, dem Mietrecht bis hin zur Schule, in der rot-schwarzen Koalition. Mit Kurz, ist sie überzeugt, werde nun alles nur noch viel schlimmer.

Im Video - Kurz mit klarer Forderung nach Neuwahlen:

Vassilakou: "Zuletzt hat Kurz im Zusammenhang mit Viktor Orbans Politik gesagt, man müsse aufhören, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Ich kann nur den Schluss daraus ziehen, dass er selbst sich bereits jenseits von Gut und Böse befindet."

Zuvor hatte es bereits blaue Fausthiebe in Richtung Kurz gehagelt. "Kurz geht politisch über Leichen - sogar innerparteilich. Das ist ein Alarmsignal für seine menschlichen Qualitäten", hatte FPÖ-Chef Strache den Minister am Donnerstag auf Facebook heftig attackiert.

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