Fr, 24. November 2017

Forscher kommen

23.04.2017 20:34

Archäologen im Görtschitztal

Die 5500 Jahre alten Keramiken, die Hobbyarchäologen im Görtschitztal gefunden hatten, wie die Kärntner Krone berichtete, haben mittlerweile auch bei Wissenschaftern Interesse geweckt. Die bekannte Archäologin Sabine Ladstätter will bereits im Sommer mit einer Forshcungskampagne beginnen.

Auch die gebürtige Völkermarkterin und Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts bestätigt, dass das Görtschitztal zusammen mit dem Neumarkter Hochtal eine archäologisch interessante Region sei. Deshalb will Ladstätter gemeinsam mit der Bevölkerung die geschaffene Kulturlandschaft erforschen, in der seit der Urgeschichte bis zur Gegenwart immer Rohstoffe abgebaut wurden.

"Ich werde im kommenden Sommer mit einer Forschungskampagne im Tal beginnen", erklärt Ladstätter, die auch EU-Geld damit lukrieren will: "Es könnte etwa ein Forschungszentrum in Hüttenberg errichtet werden, in dem internationale Teams arbeiten könnten. Ich habe etwa bulgarische Kollegen, die sehr daran interessiert wären."

Zu Noreia, dem verschollenen Zentrum des keltischen Königreiches Noricum,  das ebenfalls in dieser Region vermutet wird, sagt Ladstätter: "Ich suche nicht nach Noreia. Mir geht es darum, den kulturhistorischen Wert der Region herauszufinden. Ich kann es aber nicht ausschließen, dass wir Noreia finden."

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