Di, 21. November 2017

Super-Empfang

09.04.2017 00:25

Auf WM-Stars warten die nächsten Zuckerl

Nach dem Super-Empfang für alle ÖSV-Helden plant Marcel Hirscher nächste Party am 22. April. Simon Eder freut sich auf Bayern gegen Real.

Insgesamt 13 Salzburger holten im historischen WM-Winter 2016/17 sagenhafte 19 Medaillen. Und gemeinsam mit allen anderen ÖSV-Helden wurden sie gestern am Kapitelplatz in Salzburg von 6000 Fans begeistert empfangen.

"Eine riesige Ehre für uns, dass wir hier den Kapitelplatz füllen", meinte etwa der RTL-Silberne von St. Moritz, Roland Leitinger. Der sich wie Hirscher, Kraft und Co. nach der ORF-Live-Übertragung noch die Finger wund schrieb und zahlreiche Autogramm- und Selfie-Wünsche erfüllte. Und dabei schmerzlich erinnert wurde, dass sein Herzensklub Rapid gerade 0:3 in Ried verloren hatte. Aber er wird die Grün-weißen demnächst unterstützen. "Ich trage immer ein Rapid-Armband. Und das sah auch der Rapid-Präsident eines Tages im TV und lud mich zu einem Spiel ein. Ich werde schon bald live im Stadion die Daumen drücken."

Da fand er in Simon Eder einen Gleichgesinnten. Aber auf einer anderen Ebene. "Ich habe Karten für den Champions-League-Kracher gegen Real Madrid", strahlte der glühende Bayern-München-Anhänger und zweifache Bronze-Medaillengewinner bei der Biathlon-WM in Hochfilzen. Schon etwas weiter denkt Stefan Kraft. Salzburgs Überflieger und Bayern-Edelfan will nicht nur bei der Meisterfeier dabei sein. "Ich würde gerne zum Champions-League-Finale fliegen". Zuvor geht es zum Traumurlaub mit Freundin Marisa auf die Malediven.

Noch nicht auf Urlaub indes war Marcel Hirscher. Der sechsfache Weltcup-Gesamtsieger und WM-Superstar von St. Moritz genoss die letzten Wochen daheim in Annaberg. "Seit dem Weltlcup-Finale bin ich nicht auf Skiern gestanden. Ich hab’ am Balkon sogar fast einen Sonnenbrand gekriegt", scherzte der 28-Jährige. Für den der Party-Marathon weiter geht. Am 22. April lädt Hirscher zum großen Fan-Fest, das diesmal nicht in Annaberg stattfindet. Stattdessen wird vor der Salzburger Bullen-Arena mit einem Zelt für 3000 Anhänger gefeiert.

Snowboard-Doppelweltmeister Andreas Prommegger hat seine Feier daheim in St. Johann schon am Freitag hinter sich gebracht. Das Snowboard ist bei ihm derzeit ins Eck gestellt. "Ab Montag arbeite ich wieder auf der Baustelle für unser Haus in St. Johann. Wir wollen bis September fertig sein, da wird unsere Tochter Laura eingeschult", erzählte der 36-Jährige, der nächste Saison bei Olympia erneut zuschlagen will - wie alle anderen Salzburger Helden dieses Winters.

Herbert Struber/Christoph Nister, Kronen Zeitung

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