Sa, 21. April 2018

Golfschläger-Attacke

07.03.2017 09:15

Sex-Strich: Polizei ermittelt wegen Mordversuchs

Nach der brutalen Golfschläger-Attacke auf einen Afghanen (46) Samstag Abend am Innsbrucker Straßenstrich - die "Krone" berichtete - wurden Montag der bulgarische Tatverdächtige (35) und sein Komplize (33) in die Justizanstalt gebracht. Rätselhaft ist der Vergewaltigungs-Fall, der fast zeitgleich geschah.

"Wir ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Mordes", betont Christoph Hundertpfund vom LKA Tirol. Ein Zeuge habe beobachtet, wie der 35-jährige Bulgare gegen 22.40 Uhr am Südring dem Afghanen nachgeeilt ist und ihm mit einem Golfschläger auf den Kopf geschlagen hat. "Zuvor gab es offenbar eine Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und einer Prostituierten. Diese hat dann telefonisch um Hilfe gerufen", erklärt Hundertpfund weiter. Danach kam es zur Bluttat. Der Bulgare, sein mutmaßlicher Komplize (33) und die Sexarbeiterin konnten im Zuge einer Großfahndung rasch gefasst werden. Die beiden Männer wurden Montag in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. "Ein Haftrichter entscheidet nun, ob über sie die Untersuchungshaft verhängt wird", schildert der LKA-Beamte.

Mögliche Sextat bleibt für Polizei Rätsel

Rätselraten herrscht indes im Fall um den Afghanen (15), der nur zehn Minuten zuvor in Pradl versucht haben soll, eine Prostituierte zu vergewaltigen. Das Opfer (25) konnte mittlerweile ausgeforscht werden - die Sexarbeiterin behauptet, dass sie brutal geschlagen wurde. Der junge Verdächtige hingegen gab laut Polizei an, dass sich die Frau mit einer ihrer Kolleginnen geprügelt haben soll. "Die Aussagen gehen hier weit auseinander", erklärt ein Beamter. Fakt ist: Der 15-Jährige wurde mittlerweile wieder freigelassen!

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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