Mi, 22. November 2017

Straßen

28.02.2017 15:25

Der frostige Schlagloch-Effekt

Alle Jahre wieder grüßt der Schlagloch-Effekt: Frost und Schnee haben auch heuer wieder ihre Spuren auf Salzburgs Straßen hinterlassen sogar deutlicher als üblich durch die extrem kalten Temperaturen. Auch Markierungen sind über den Winter "verschwunden". Jetzt beginnt also wieder das große "Asphalt-Flicken".

Am 20. März ist der meteorologische Frühlingsbeginn, die milden Temperaturen zeigen aber jetzt schon die Spuren des Winters konkret auf Salzburgs Straßen. Frost und Schnee hinterlassen wieder eine Vielzahl an Schlaglöchern im Asphalt und "schwemmen" sogar ganze Zebrastreifen- Markierungen davon.

Wegen des extremen Frosts sind die Folgen durch Schlaglöcher heuer besonders sichtbar, schätzen die Experten durch die lang anhaltende Kälteperiode im Jänner um bis zu 50 Prozent mehr Schäden als in früheren Jahren.

Derzeit sind die Bautrupps mehr damit beschäftigt, große und gefährliche Löcher provisorisch zu flicken wie etwa kürzlich in der Willibald Hauthalerstraße in Salzburg-Maxglan. Pro Jahr werden in Salzburg 200.000 Euro für kleinere Straßenschäden reserviert. Die sprichwörtlich großen Brocken folgen dann im Frühjahr, wenn die Tauphase richtig einsetzt.

Neben den Schlaglöchern sind auch Markierungen nach dem Winter ein großes Thema. 400.000 Euro lässt sich die Stadt Salzburg pro Jahr neue Farben auf den Straßen kosten. "Das Hauptproblem ist, dass wichtige für die Verkehrssicherheit notwendige Markierungen einfach nicht mehr erkenntlich sind. Hier besteht dringender Handlungsbedarf", spricht VP-Gemeinderat Franz Wolf etwa den Schutzweg bei der Gärtnerei Zmugg oder den Kreisverkehr in Salzburg-Taxham an. "Hier wurde erst im Spätherbst begonnen, statt der damals gültigen Kreuzungs-Regelung einen Kreisverkehr einzurichten. Dabei wurde der Asphalt aufgeflämmt und der Kreisel farblich markiert. Die Farbe ist nun aber komplett abgefahren, so dass der Kreisel nicht mehr sichtbar ist. Das führt nun regelmäßig zu gefährlichen Situationen."

"Wie jedes Jahr werden wir nach dem Winter mit den wichtigen Neumarkierungen beginnen", heißt es aus dem Büro von Baustadträtin Barbara Unterkofler.

Max Grill, Kronen Zeitung

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