Di, 21. November 2017

Online-Erpresser

15.02.2017 14:52

Fieser Virus-Angriff auf Kufsteiner Unternehmen

Ein heimtückischer Virus hat dieser Tage ein Kufsteiner Unternehmen erwischt! Nein, nicht die Grippewelle - vielmehr ist hier die Rede von einem Verschlüsselungstrojaner, der sich in das Computersystem einhackte und zahlreiche Firmendaten verschwinden ließ. Ziel des Angriffs war es, hohe Geldsummen zu erpressen.

Betrügereien im Internet gibt es bekanntlich wie Sand am Meer - gebetsmühlenartig wird davor gewarnt, und dennoch fallen immer wieder welche auf die Gaunereien herein. Und zwar nicht nur Privatpersonen, sondern auch vermehrt Betriebe!

Kein Wunder, lassen sich die dreisten Online-Kriminellen doch ständig neue Maschen einfallen. So werden etwa E-Mails mit schädlichen Anhängen immer noch perfekter aufbereitet, sodass es für den Laien fast nicht mehr erkennbar ist, ob "sauber" oder eben nicht.

"Cryptolocker"-Virus

Ein Kufsteiner Unternehmen kann davon ein Liedchen singen. Über genau so einen Mail-Anhang hat sich in das Computersystem ein so genannter "Cryptolocker"-Virus eingeschlichen. Durch diesen fiesen Verschlüsselungstrojaner wurden laut Polizei folglich zahlreiche Firmendaten verschlüsselt. Heißt: Das Unternehmen hatte plötzlich zu den eigenen Daten praktisch keinen Zugang mehr.

Keine Zahlung geleistet

Kurz darauf meldeten sich dann auch schon die dreisten Erpresser. "Der Betrieb wurde aufgefordert, eine Zahlung zu leisten, um die verschlüsselten Daten wiederherzustellen", heißt es von Seiten der Polizei. Wie von Experten oft geraten, kamen die Verantwortlichen dieser Aufforderung nicht nach.

Zumindest diesbezüglich ist der Firma kein Schaden entstanden. Was jedoch die Wiederherstellung des Computersystems und der Daten anbelangt, dürften Kosten auf den Betrieb zukommen. Wie hoch diese sein werden, sei derzeit noch unklar.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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