Di, 23. Jänner 2018

An Amazon-Kunden

08.11.2016 09:12

Internet-Gauner verschicken wieder Fake-Rechnungen

Mit einem absolut glaubhaften E-Mail versuchen derzeit Internet-Gauner wieder einmal Kunden des Versandgiganten "Amazon" um ihr Geld zu bringen. Die Gefahr auf die dreiste Masche hineinzufallen ist groß. Denn im dubiosen Schreiben befinden sich auch die genaue Postanschrift und die Telefonnummer der Opfer.

Man kann nicht oft genug vor den raffinierten Methoden der Internet-Kriminellen warnen! Vor allem, wenn sie derart echt erscheinen, wie die Schreiben eines angeblichen Rechtsanwaltes, die in diesen Tagen wieder vermehrt in die Postfächer von vielen Tirolern flattern.

Schreiben von Anwalt täuschend echt

Darin wird "letztmalig die Möglichkeit geboten, den ausstehenden Betrag der Firma Amazon zu decken." Zudem werden aufgrund des angeblich entstandenen Zahlungsverzugs Gebühren von 51,71 Euro verlangt. "Ich habe tatsächlich etwas bei Amazon bestellt. Zudem haben die Betrüger offenbar meine Telefonnummer und meine deutsche Anschrift, zu der ich meine Päckchen immer liefern lasse, herausgefunden", wundert sich ein 49-jähriger Haller, der auch Post von den Gaunern erhielt. "Und das, obwohl ich diese Adresse fast nur bei Amazon hinterlegt habe."

Im World Wide Web nicht zu vorschnell handeln

"Die Internet-Gauner werden immer professioneller", heißt es auch von Seiten des Bundeskriminalamtes. "Trotz Warnungen reagieren viele Internetnutzer oft zu schnell, ohne lange zu überlegen. Vor allem, wenn es um vermeintliche Gewinne, Schnäppchen oder Zahlungsaufforderungen geht."

Angehängte Zip-Datei auf keinen Fall öffnen

Der Haller hat die betrügerische E-Mail sofort gelöscht und auch die "detaillierte Forderungsaufstellung", die sich laut dem Absender in der mitgeschickten Zip-Datei befand, nicht angeklickt. "Die absolut richtige Entscheidung, denn in solchen Zip-Dateien befinden sich meist gefährliche Viren", wissen Experten.

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