Di, 17. Oktober 2017

Familie im Spital

18.10.2016 10:30

Vater wollte Wohnung mit Grill heizen: CO-Unfall

Eine vierköpfige Familie hat Dienstagfrüh in ihrer Wohnung in Linz eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Grund für den CO-Austritt war der Irrglaube des Familienvaters, mit einem Holzkohlegrill in der Wohnung problemlos heizen zu können. Die Eltern sowie die beiden Söhne im Alter von 18 und 22 Jahren überlebten, mussten aber ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der 49-Jährige wollte in der Nacht auf Dienstag aufgrund eines Defekts an der Heizung in der Wohnung eigentlich nur für etwas Wärme sorgen. So schnappte sich der Mann den Holzkohlegrill vom Balkon, stellte ihn im Schlafzimmer auf und heizte ihn an. Unbemerkt breitete sich danach das geruchlose und giftige Gas aus.

18-Jähriger und Mutter bewusstlos
Gegen 4 Uhr früh wachte die 45-jährige Ehefrau auf, weil ihr sehr übel war - und dürfte eine Tragödie wohl gerade noch verhindert haben. Sie ging sofort in das Zimmer ihrer beiden Söhne, um nach ihnen zu sehen, und brach dort kurz darauf zusammen. Auch der 18-jährige Bursche war zu diesem Zeitpunkt bereits bewusstlos, seinem 22-jährigen Bruder gelang es - alarmiert vom Zusammenbruch seiner Mutter - mit letzter Kraft, eine Angehörige zu verständigen.

Diese reagierte sofort, alarmierte zunächst die Rettung und ging dann selbst in die Wohnung, wo sie ein Fenster öffnete und auch den Grill wieder auf den Balkon brachte. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde die vierköpfige Familie ins Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern eingeliefert.

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