Sa, 18. November 2017

Neben UNO-Terminen

23.09.2016 13:28

Kern joggte mit Johnson und traf die Obamas

Neben den Gipfeln und Terminen bei der UNO-Generalversammlung in New York hat sich Bundeskanzler Christian Kern auch Zeit für Sport und Kultur genommen. Beim Joggen traf er den britischen Außenminister Boris Johnson, bei einer Kunstaustellung den Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder. Schließlich nahm Kern noch an einem Empfang im Luxushotel Lotte New York Palace teil - Gastgeber waren US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle.

Das von Kern auf Twitter veröffentlichte Bild von ihm und Johnson beim Morgensport im Central Park sorgte bei den Followern des Kanzlers für Schmunzeln. Vor allem die kurze Hose des britischen Ministers regte die Fantasie der User an. So vermuteten viele, dass es sich gar nicht um eine Hose, sondern vielmehr um eine Boxershort handle. "Man versteht eben nicht immer den britischen Humor", schrieb ein User.

Kern: "Eichhörnchen ist unser Outfit egal"
Kern nahm Johnson in Schutz und meinte auf seiner Twitter-Seite: "Notiz: Eichhörnchen ist unser Outfit egal." Außerdem bezeichnete der Kanzler den britischen Konservativen als "Kämpfernatur - zumindest einige Kilometer lang".

Mit Kunstmäzen Lauder traf Kern in der "Neuen Galerie" zusammen.

Nach den lobenden Worten für die österreichische Flüchtlingspolitik durch US-Präsident Obama durfte der Bundeskanzler schließlich auch noch zu einem Empfang im luxuriösen Lotte New York Palace.

Kern als Gastgeber bei Flüchtlingsgipfel
Seit Donnerstag ist Kern wieder in Österreich und trifft die letzten Vorbereitungen für den am Samstag stattfindenden Flüchtlingsgipfel in Wien. Der Bundeskanzler empfängt seine deutsche Amtskollegin Angela Merkel und die Regierungschefs von neun Staaten an der Balkanroute. Die EU-Kommission ist durch EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos vertreten.

"Insbesondere bei den Themen Schutz der Außengrenzen und Hilfe vor Ort müssen wir schneller vorankommen", umriss Kern das Ziel des Treffens. Dabei erwartet der Kanzler durchaus "unterschiedliche Positionen". Trotzdem sei es notwendig, alle Betroffenen entlang der Balkanroute an einen Tisch zu bringen und zum Thema Flüchtlinge zu beraten.

Diesmal auch Griechenland eingeladen
Anders als bei der umstrittenen Westbalkan-Konferenz vom Februar ist diesmal auch Griechenland, vertreten durch Premier Alexis Tsipras, mit dabei. Dass Griechenland als Hauptbetroffener der Flüchtlingsbewegungen damals nicht eingeladen worden war, ist sowohl in Athen als auch in Brüssel auf scharfe Kritik gestoßen. Deutschland war im Februar zwar eingeladen, nahm an dem Treffen, bei dem die Schließung der Balkanroute vorbereitet wurde, jedoch nicht teil.

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