Fr, 15. Dezember 2017

Wahlkarten-Causa

08.09.2016 22:41

Van der Bellen: "Recht auf gültige Stimme"

Der grüne Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen fordert das Innenministerium auf, bis kommende Woche "offen und vollständig" über die Situation bei den Wahlkarten zu informieren. "Jeder Wähler hat das Recht, dass seine Stimme richtig gezählt wird, das ist ja kein Spaß", sagte Van der Bellen angesichts der zahlreichen defekten Wahlkarten am Donnerstagabend in der "ZiB 2".

Für die Verschiebung des Wahlgangs plädierte Van der Bellen nicht. Vorläufig denke er, dass es auch im Interesse der zuständigen Behörden liege, dass die Wahl am 2. Oktober ordnungsgemäß stattfinden könne, so der Präsidentschaftskandidat.

"Bundespräsident muss nicht pumperlgesund sein"
"Nein, man muss als Bundespräsident nicht pumperlgesund sein", sagte Van der Bellen im Zusammenhang mit Gerüchten über eine mögliche schwere Erkrankung und der Zerstreuung der vor allem im Internet lancierten Spekulationen durch das Veröffentlichen seiner Arztbefunde. Der Schritt in die Öffentlichkeit sei in seinem Fall die einzige Möglichkeit gewesen, um auch sein privates Umfeld zu beruhigen. "Alle waren besorgt", so der Wirtschaftsprofessor, der die Gerüchte als "heimtückisch" bezeichnete.

"Türkei-Beitrittsgespräche derzeit reine Zeitverschwendung"
Die Linie der Regierung bezüglich des Abbruchs der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei unterstützt Van der Bellen: Zwar müsse man im Gespräch bleiben, über einen EU-Beitritt zu sprechen wäre derzeit aber "reine Zeitverschwendung", sagte er.

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