Sa, 21. Oktober 2017

Deutliches Aus

19.08.2016 20:47

Thiem-Aus gegen Raonic im Cincinnati-Viertelfinale

Dominic Thiem muss auf sein erstes Halbfinale bei einem Masters-1000-Turnier noch warten. Der 22-jährige Niederösterreicher verlor am Freitag beim mit fünf Millionen Dollar dotierten Event in Cincinnati auch sein drittes Viertelfinale auf dieser Ebene. Thiem musste sich dem diesjährigen Wimbledon-Finalisten Milos Raonic (CAN-4) nach 68 Minuten glatt mit 3:6, 4:6 geschlagen geben.

Thiem war nach einem Freilos, einem Sieg über John Millman (AUS) und durch das Nicht-Antreten des Verletzten Gael Monfils (FRA) in die Runde der letzten acht gekommen. Mit 180 gewonnenen Punkten und 104.740 US-Dollar (brutto) Preisgeld bilanziert Thiem seine Generalprobe für die US Open. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 29. August.

"Raonic hat mir heute keine Chance gelassen"
"Raonic hat mir heute keine Chance gelassen. Es ist ein extrem schneller Belag und er hat sehr gut serviert", resümierte Thiem, der nach seiner verletzungsbedingten Auszeit von Cincinnati eigentlich nichts erwartet hatte. "Viertelfinale war eh schon super. Natürlich auch mit viel Glück, weil Monfils gestern w. o. gegeben hat. Andernfalls wäre es schon gestern äußerst schwierig gewesen", gestand der Weltranglisten-Neunte.

Thiem stand zum dritten Mal nach Miami 2015 und Rom in diesem Jahr im Viertelfinale der zweithöchsten Turnierkategorie. Vom ersten Halbfinale der 1000er-Serie war der Lichtenwörther am Freitag aber doch weit entfernt, zu überlegen agierte Raonic vor allem mit dem Aufschlag.

"Sicher einer von den drei besten Aufschlägern der Welt"
Davon zeugen nicht nur 17 Asse, sondern 29 von 31 Punkten, die der Kanadier mit dem ersten Service gewann. So reichten Breaks zum 4:2 bzw. zum 4:3 in den beiden Sätzen für einen sicheren Sieg des Weltranglisten-Sechsten, dessen Service auf dem schnellen Belag in Ohio eine schwer zu neutralisierende Waffe ist.

"Er ist sicher einer von den drei besten Aufschlägern der Welt, aber es hat auch bei mir einiges gefehlt, wie Reaktion und Explosivität bei der Beinarbeit, was natürlich den Return besser machen würde", analysierte der French-Open-Halbfinalist. Die Pause hänge ihm noch ein wenig nach, nun will er sich bestmöglich in New York auf das letzte Major-Turnier des Jahres vorbereiten. "Aber die Niederlage heute ist definitiv keine Katastrophe."

"Denke, dass ich wieder auf dem aufsteigenden Ast bin"
Nach dem unverhofften Viertelfinale sieht sich Thiem im Aufwärtstrend. "Ich denke, dass ich wieder auf dem aufsteigenden Ast bin. Das Turnier hier ist nicht unbedingt mein Lieblingsturnier, der Belag ist sehr schnell. Ich habe hier noch nie wirklich gut gespielt. Heuer ist mir einiges Glück zugeflogen."

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