So, 22. Oktober 2017

Möbel zerkratzt

12.08.2016 09:35

Katze „Mia“ gequält: Bedingte Haft für Kärntner

Weil sie einen Teil der Einrichtung zerkratzt hatte, musste die kleine Katze "Mia" große Qualen erleiden. Am Donnerstag stand ihr "Herrchen", ein 43-jähriger Klagenfurter wegen Tierquälerei vor dem Landesgericht Klagenfurt und versuchte zu erklären, wie es zu den Verletzungen des Tieres gekommen war. Das Urteil: Sechs Monate Haft auf Bewährung ist nicht rechtskräftig.

"Ich habe mein Zuhause neu renoviert - die Katze hat mir die Einrichtung zerkratzt", erzählt der 43-Jährige, warum ihm an diesem Tag der Kragen geplatzt war. "Sie haben die Katze aufgehoben und dann mehrmals zu Boden geschleudert", wirft Richterin Lisa Kuschinsky dem Klagenfurter vor. "Mia" hatte damals so laut geschrien, dass die Nachbarn die Polizei alarmierten. Im Tierschutzhaus wurde dann eine blutende Wunde festgestellt.

Sechs Monate bedingte Freiheitsstrafe
"Ich habe sie nur mit der Hand weggestoßen. Okay, einmal flog sie durch die Luft", verharmloste der Angeklagte die Causa. Darauf lässt sich die Richterin nicht ein und verhängt diesmal nach zwei Verurteilungen aus der Vergangenheit eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bedingt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Erst dieses Jahr wurde die Strafdrohung für Tierquäler im Strafgesetzbuch auf zwei Jahre Haft angehoben.

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