Do, 23. November 2017

Gespräch belauscht

03.08.2016 17:41

Justizbeamter verhindert Ausbruch und Geiselnahme

Dank eines aufmerksamen Justizwachebeamten ist der Ausbruch zweier Insassen aus dem Gefängnis in Innsbruck verhindert worden. Der Beamte hatte in der Nacht auf Dienstag ein Gespräch der beiden Häftlinge belauscht. Die beiden österreichischen Staatsbürger hatten sogar eine Geiselnahme geplant.

Die beiden Männer saßen gemeinsam in einem Haftraum, als sie den Ausbruch planten. Wie General Josef Schmoll vom Bundesministerium für Justiz gegenüber krone.at sagte, handelt es sich bei den Insassen um einen 27-Jährigen, der eine Freiheitsstrafe bis 2025 wegen Eigentumsdelikten verbüßt, und um einen 50-Jährigen, der wegen schweren Raubes in U-Haft sitzt.

Als der Justizwachebeamte von den Plänen der Häftlinge erfuhr, schlug er sofort Alarm. "Durch das aufmerksame Verhalten des Beamten und das sofortige Reagieren der Justizwache konnte das Vorhaben verhindert werden", so Schmoll. Details zum Plan wollte der Sicherheitsexperte nicht bekannt geben, da die Ermittlungen und die entsprechenden Einvernahmen im Laufen sind. Die Rechnung wäre aber jedenfalls nicht aufgegangen, so Schmoll, da die technischen Voraussetzungen der Justizanstalt dies nicht zugelassen hätten.

Der 50-Jährige wurde in einem speziellen Haftraum abgesondert, der zweite Beteiligte in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für den Strafvollzug und den Vollzug freiheitsentziehender Maßnahmen in eine Hochsicherheitsanstalt überstellt.

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