Fr, 20. Oktober 2017

Vater schlug Alarm

10.07.2016 13:07

Mord in Salzburg: Gefesselter Toter in Badewanne

Grausiger Fund in der Stadt Salzburg: Ein 30-jähriger Mann ist in der Nacht auf Sonntag tot in der Badewanne seiner Wohnung gefunden worden. Das Opfer war an Händen und Füßen gefesselt.

Nachdem sich der gebürtige Serbe bereits seit Stunden nicht am Handy gemeldet hatte, ging der Vater des Opfers kurz vor Mitternacht zur Polizei und meldete seinen Sohn abgängig. Eine Ortung des Telefons blieb erfolglos. Die Exekutive - man vermutete zunächst einen Unfall - machte sich zur Wohnung des Gesuchten auf, um Nachschau zu halten.

Da der 30-Jähirge nach mehrmaligem Läuten nicht reagierte, öffneten die Beamten gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr die versperrte Wohnung.

Mit Kabelbindern gefesselt
Im Badezimmer machten die Einsatzkräfte dann die schreckliche Entdeckung: Der Serbe lag mit Kabelbindern und Klebeband an Händen und Füßen gefesselt in der Badewanne. Wasser befand sich keines darin. Der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der 30-Jährige hatte Verletzungen im Gesicht, die jedoch nicht tödlich waren. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären.

Wohnung durchwühlt
Die Wohnung war durchwühlt worden, die Spurensicherung fand aber keine Einbruchsspuren. Es sei daher laut Polizei anzunehmen, dass der Mann den oder die Täter in die Wohnung hineingelassen hatte.

Tatmotiv und -zeitpunkt sind noch völlig unklar. Das Opfer lebte allein in der Wohnung, soll aber verheiratet sein. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Mordverdachts.

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