Do, 23. November 2017

Vorarlberg ist top

16.06.2016 14:33

Zufriedenheit im Job: Wiener am unglücklichsten

Eine Analyse des Arbeitgeber-Bewertungsportals Kununu für alle österreichischen Bundesländer stellt Wien in Sachen Zufriedenheit im Job ein schlechtes Zeugnis aus: Mit einem durchschnittlichen "Glücks-Score" von 3,45 sind die Wiener die unzufriedensten Mitarbeiter Österreichs. Am besten schneiden die Vorarlberger mit einer Wertung von 3,72 ab.

Sie liegen knapp vor den Steirern, Burgenländern und Oberösterreichern mit einer Bewertung von 3,71 bzw. 3,70. Noch knapp überdurchschnittlich - österreichweit liegt der von Kununu errechnete Wert bei 3,64 - ist Tirol mit einer Wertung von 3,69.

Unterdurchschnittlich schneiden Niederösterreich (3,60), Kärnten (3,59) und Salzburg (3,57) ab, das Schlusslicht ist Wien - mit einer Wertung von nur 3,45.

100.000 Job-Bewertungen analysiert
Grund für das schlechte Abschneiden der Bundeshauptstadt dürften die Wiener Arbeitgeber sein. Kununu errechnete die Bewertungen der einzelnen Bundesländer aus 100.000 Online-Bewertungen von insgesamt 30.000 Unternehmen im ganzen Land.

Die Unternehmen können dabei auf einer Fünferskala bewertet werden, aus dem Durchschnitt der Bewertungen in jedem Bundesland ergibt sich der "Glücks-Score", den Kununu als Vergleichsgröße heranzieht.

Freiheiten sind der Schlüssel zum Erfolg
Die genauere Analyse der Job-Bewertungen liefert noch einige interessante Faktoren, die Einfluss darauf haben, ob ein Unternehmen glückliche oder eher unglückliche Mitarbeiter hat: "Wir sehen in den Bewertungen, dass die Inhalte der beruflichen Tätigkeit, eine gute Arbeitsatmosphäre und ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten für viele Arbeitnehmer wichtiger sind als das höchste Gehalt", sagt Kununu-Chef Ekkehard Veser.

Glückliche Mitarbeiter schätzen demnach vor allem ein gewisses Maß an Vertrauen seitens des Arbeitgebers, für sie geht es um das Erreichen von Zielen statt starre Hierarchien und zentrale Kontrolle. Die Fähigkeit Vorgesetzter, Mitarbeiter langfristig zu motivieren, wird damit laut Kununu immer wichtiger. Es gelte, Mitarbeitern einen Grund zu geben, mit Herzblut bei der Sache zu sein.

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