Di, 17. Oktober 2017

Schwierige Bergung

15.05.2016 08:19

Wiener (48) bei Kajakunfall ums Leben gekommen

Ein 48-jähriger Wiener ist am Samstagnachmittag auf der Steyr bei Hinterstoder in Oberösterreich bei einem Kajakunfall ums Leben gekommen. Das Opfer gehörte einer mehrköpfigen Gruppe von Sportlern aus der Bundeshauptstadt an. Der Mann verfing sich an einem Ast am Ufer, wurde unter Wasser gezogen und ertrank.

Die neunköpfige Gruppe hatte am Nachmittag mit ihren Kajaks eine Wildwasserfahrt auf dem Fluss geplant. Die Steyr führt derzeit aufgrund der ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage beinahe Hochwasser und ist somit äußerst gefährlich. Das hielt die Sportler allerdings nicht von ihrem Vorhaben ab: Gegen 14 Uhr ließen sie bei der Stromboding-Wehr ihre Sportboote zu Wasser. Doch nur 200 Meter weiter sollte dann das tödliche Drama seinen Lauf nehmen.

"Keine Chance mehr, sich selbst zu befreien"
"Bei einem der Kajakfahrer bohrte sich der Ast eines Ufergestrüpps durch die Spritzdecke, zog ihn unter Wasser - das Opfer hatte keine Chance mehr, sich selbst zu befreien", berichtet Helmut Kniewasser, Feuerwehrkommandant aus Hinterstoder. Der 48-Jährige ertrank hilflos in den Fluten.

Die Bergung des Verunglückten gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig, der Unfallort ist lediglich über eine steile Böschung erreichbar. Die Einsatzkräfte mussten daher mit einem Traktor samt Seilwinde anrücken. Bergretter seilten sich danach ab, um den Leichnam zu bergen. Die Kameraden des verunglückten Wildwassersportlers hatten das Todesdrama machtlos mit ansehen müssen, sie stehen unter Schock.

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