Fr, 24. November 2017

Zustände schlimmer

28.04.2016 10:31

Bettelverbot in Stadt wird massiv ausgeweitet!

Jetzt ist es fix: Bürgermeister Heinz Schaden unterschrieb am Mittwoch den von Stadtvize Harald Preuner in Auftrag gegebenen Amtsbericht zur massiven Ausweitung des sektoralen Bettelverbotes im Stadtgebiet. Die Verbotsflächen wurden verdoppelt. Beschlossen werden soll er im Mai, in Kraft treten im Juni.

Hintergrund sind die wieder zugenommenen Beschwerden und Auswüchse, die nicht mehr hinzunehmen sind, wie es im Amtsdeutsch heißt. In den Straßen und Gassen, in denen das bisherige sektorale Bettelverbot nicht gilt, kommt es zu vermehrten Belästigungen und teils zu Beschimpfungen von Passanten. Die Zahl der Bettler ging zwar etwas zurück, die Probleme mit unhygienischen Zuständen sind aber nicht weniger geworden. Vor dem Festspielhaus oder der Andrä-Kirche positionieren sich Bettler in Gruppen, so dass Leute kaum mehr vorbeikommen.

Neue Verbotszonen
-) Das Verbot gilt von der Linzergasse ausgehend nun auch auf Teilen der Franz-Josef-Straße, der Wolf-Dietrich-Straße sowie angrenzenden Gässchen.
-) Betteln verboten wird auch in der Dreifaltigskeitsgasse, Lederergasse, Bergstraße, am Platzl und am Anfang der Steingasse sowie in der Griesgasse von der Münzgasse bis Hanuschplatz und weiter bis zur Staatsbrücke altstadtseitig.
-) Am Hagenauerplatz, Rathausplatz, am Kranzlmarkt, am Alten Markt, in der Sigmund-Haffner-Gasse, in der Franziskanergasse, Teile des angrenzenden Domplatzes, in der Judengasse, Goldgasse und Teile des Residenzplatzes.
-) Neu ist auch die Hofstallgasse, bergseitig vom Karajan- bis zum Max-Reinhardt-Platz.
-) Die Brückenköpfe der Staatsbrücke, der Makartsteg und Müllner Steg.
-) Dazu kommt die Neue Mitte Lehen und die Schumacherstraße sowie die meisten Friedhöfe der Stadt.

Bei Nichteinhalten sind 100 Euro fällig, mehrere Strafen wurden schon beeinsprucht. Die Stadt beruft sich aber auf das Landessicherheitsgesetz.

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