Di, 24. Oktober 2017

Laut Aktivisten

09.04.2016 11:42

IS lässt entführte Fabriksarbeiter frei

Jene rund 300 Arbeiter, die vor wenigen Tagen von der Terrormiliz Islamischer Staat aus einer syrischen Zementfabrik entführt wurden, dürften nun wieder freigelassen werden. Wie Aktivisten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mitteilten, trafen Vertreter der Kleinstadt Dmeir bei Damaskus eine entsprechende Vereinbarung mit den Dschihadisten. Bis zu 100 Geiseln sollen sogar schon wieder in Freiheit sein. Das wurde aber von unabhängiger Stelle noch nicht bestätigt.

Wie ein Militärvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte, trafen am Freitagabend einige Dutzend Fabriksarbeiter an einem von den Regierungstruppen kontrollierten Militärflughafen in der Nähe von Dmeir ein. Laut der IS-nahen Nachrichtenagentur Amak befinden sich lediglich 20 Arbeiter noch in Geiselhaft. Diese Arbeiter sollen einer regierungsnahen Miliz angehören.

Der Entführungsfall war am Donnerstag bekannt geworden. Der IS hatte laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Sana mehr als 300 Mitarbeiter und Führungskräfte der Zementfabrik verschleppt. Ein Unternehmenssprecher sagte, seit dem Überfall am Montag fehle von den Angestellten jede Spur. Anrainer bestätigten die Angaben.

Militärflughafen von Kampfjets bombardiert
In Dmeir hatte es seit einem Vorstoß der Dschihadisten am Montag heftige Gefechte zwischen syrischen Regierungstruppen und IS-Kämpfern gegeben. Nach Angaben der Beobachtungsstelle wurde am Freitag die Gegend um den Militärflughafen von Dmeir von Kampfflugzeugen bombardiert.

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