Do, 23. November 2017

Kripo-Einvernahme

06.04.2016 14:48

Wiener Ex-Grünem drohen jetzt zwei Jahre Haft

Die provokanten Aussagen in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "profil" könnten für den Wiener Ex-Grünen Klaus Werner-Lobo (48) nun ein Nachspiel haben: Wie er selbst auf Facebook bekannt gab, lud ihn die Kriminalpolizei zur Einvernahme als Beschuldigter. Unter Umständen drohen ihm nun zwei Jahre Haft.

"Das wäre ein schöner Anlass für legitime Sachbeschädigung: Bolzenschneider kaufen und, wie damals Alois Mock an der Grenze zum Ostblock, den Grenzzaun durchschneiden", hatte der nunmehrige Buchautor ("Nach der Empörung", Deuticke-Verlag) im März im Interview gesagt. Nun ermittelt die Kripo wegen Aufforderung zu bzw. Gutheißung von einer mit Strafe bedrohten Handlung. Dieses Delikt ist mit bis zu zwei Jahren Haft zu ahnden.

"Krone" berichtete exklusiv über illegale Aktionen
Die Idee des ehemaligen Grün-Politikers war dabei nicht unbedingt neu: So verteilten bereits Ende Februar Hilfsorganisiationen und Flüchtlingshelfer an der mazedonisch-griechischen Grenze Bolzenschneider an Migranten - diese wurden dann jedoch von mazedonischen Polizisten auf frischer Tat ertappt und verhaftet. Die "Krone" berichtete exklusiv über diese illegale Aktion von NGO-Gruppen, die in einem vertraulichen Papier eines österreichischen Nachrichtendienstes beschrieben wurde.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden