Mo, 28. Mai 2018

Asylquartiere

03.04.2016 13:57

„Viele Bürgermeister stellen sich weiterhin quer“

An die 6600 Asylwerber sind in Tirol untergebracht - hinsichtlich Asylquote (86 %) Schlusslicht im Österreich-Vergleich. Aufholbedarf gibt es bei der Unterbringung in den Gemeinden. Nur in 110 der 279 heimischen Kommunen sind Flüchtlinge beheimatet. Angebote gebe es, doch viele Dorfchefs würden sich (noch) quer stellen.

Mit weit über 2000 untergebrachten Flüchtlingen erfüllt nur Innsbruck die oftmals geforderte 1,5-Prozent-Quote. In den Bezirken herrscht indes noch einiges an Aufholbedarf. Laut Tiroler Soziale Dienste (TSD) wurden bislang in lediglich 110 der 279 Kommunen Asylwerber aufgenommen.

"Es gibt viele Angebote, aber..."

Der Wunsch der Politik und vor allem von LR Christine Baur, dass nach den Gemeinderatswahlen im Februar Bewegung in die Sache kommt, hat sich nur teilweise erfüllt. "Es gibt irrsinnig viele Angebote, doch leider stellen sich nach wie vor viele Bürgermeister quer", erklärt Baur. LH Günther Platter und dessen Stellvertreterin Ingrid Felipe betonten ja bereits, dass man weiter auf Kooperation setze - das Durchgriffsrecht werde abgelehnt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Um Staus zu verhindern
Vassilakou fordert City-Maut für Pendler
Österreich
Mindestsicherungspläne
Für mangelnde Deutschkenntnisse 300 Euro weniger
Österreich
Spätes Babyglück
Brigitte Nielsen: Schwanger mit 54!
Video Stars & Society
Abbruch & 45 Verletzte
Skandal in der Relegation erschüttert Deutschland
Fußball International

Für den Newsletter anmelden