Do, 23. November 2017

Öffnung gefordert

15.03.2016 16:45

Grüne toben über „Grenzen zu“-Politik

Entgegen dem Willen der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung toben die Grünen über die "Grenzen zu"-Politik Österreichs in der sich zuspitzenden Flüchtlingskrise. Angeführt von Menschenrechtssprecherin Alev Korun wird ein Ende der Polizei- und Militärsperren sowie der Durchlass Tausender Menschen gefordert.

Die Anklage Koruns richtet sich gegen "ein Grenzen-zu-Domino", das dazu geführt habe, dass Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze feststecken und dort verelenden würden. Ultimative Forderung Koruns, stellvertretend für die ganze grüne Partei: "Es ist fünf nach zwölf, ohne legale Fluchtwege werden noch mehr Menschen sterben, und das ist inakzeptabel. Das Grenzen-zu-Domino löst das Problem nicht, sondern heizt nur das Elend der Flüchtlinge weiter an."

"Beschneidung von Asyl" angeprangert
Der Regierung unterstellt die Grüne, Gutachten über die Verfassungsmäßigkeit von Obergrenzen zur Aufnahme von Flüchtlingen unter der Hand an Medien weiterzugeben, um damit die "Beschneidung von Asyl" zu rechtfertigen. Das sei Rosstäuscherei. Tatsächlich zeichnet sich ab, dass der Obergrenzenbeschluss der Koalition laut Kanzleramt juristisch doch einigermaßen wasserdicht sein dürfte.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden