Di, 21. November 2017

Top-Cops in Salzburg

28.09.2015 19:50

FBI-Agenten haben die Stadt im Griff

Auf der hochkarätigen Tagung geht es um neue Formen der Kriminalität und um eine Eliteausbildung für 50 österreichische Polizisten. Zu Ehren kam ein Salzburger Ermittler: Auf der FBI-NAA Conference in Zypern wurde Oberstleutnant Karl Heinz Wochermayr zum Präsidenten des European Chapter des FBI gewählt.

Mehr als 300 Teilnehmer, darunter der Vizepräsident des FBI, nehmen an der Tagung teil, 50 Absolventen der NAA (National Academy Associates) und FBI-Agenten hörten Vorträge über besondere Formen der Kriminalität: Es geht um Langzeit-Kindesentführungen in Österreich und den USA, Cyber-Kriminalität und besondere aktuelle, aufsehenerregende kriminalpolizeiliche Fälle. Die Aufmerksamkeit galt auch den Fallstudien über die Einvernahme Saddam Husseins, das Phänomen Jihadismus und die Flüchtlingstragödie auf der A4.

Grenzübergreifende Polizeiarbeit im Fokus
General Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamtes und selbst FBI-Absolvent, berichtete über das Flüchtlingsdrama: "Dass nach dem Tod von 71 Menschen in einem Kühllaster schon 36 Stunden nach dem Auffinden der Leichen sieben Personen in vier verschiedenen Ländern festgenommen werden konnten, geht auf gut vernetzte Polizeiarbeit zurück." Und weiter über neue Arten von Verbrechen: "Heute sitzen Kriminelle im Pyjama mit dem Laptop im Schlafzimmer und begehen in wenigen Sekunden in 200 Ländern 200 Verbrechen."

Wichtig sei daher die sofortige Grenzen übergreifende Polizeiarbeit. Star-Profiler Thomas Müller referierte über abgrundtiefe Kriminalfälle. Zu Wort kam auch ein FBI-Agent, der den ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein nach seiner Festnahme persönlich verhörte.

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