Fr, 15. Dezember 2017

"Können einziehen"

18.09.2015 16:36

Fritzl-Haus soll Unterkunft für Flüchtlinge werden

Auf die Idee muss man erst einmal kommen: Jenes Haus im niederösterreichischen Amstetten, in dem Horrorvater Josef Fritzl bekanntlich seine Tochter jahrzehntelang gefangen hielt und mit ihr Kinder zeugte, soll jetzt eine Unterkunft für Kriegsflüchtlinge werden. Zumindest wenn es nach Masseverwalter Walter Anzböck geht.

"Das schreckliche Kellerverlies, in dem einst Schlimmes verübt wurde, ist längst mit Beton verfüllt. Und wir haben das Haus auch von allen schlimmen Erinnerungen befreit - es steht für Flüchtlinge als sichere Unterkunft zur Verfügung", begründet der Fritzl-Masseverwalter aus Tulln sein Angebot.

Schon am kommenden Montag will Anzböck mit Konkursrichter Markus Sonnleitner dem Innenministerium das leer stehende Gebäude zur Verfügung stellen. Das Haus - seit Langem um 200.000 Euro auf dem Immobilienmarkt - verfüge über alle sanitären Einrichtungen. Walter Anzböck zur "Krone": "50 Menschen könnten in Amstetten sofort einziehen."

Entscheiden wird das Land Niederösterreich. Das Innenministerium lässt allerdings verlauten, dass dieses Angebot wohl nicht ernst gemeint sein könne.

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