Mo, 20. November 2017

Rind erschossen

01.09.2015 07:18

Ausgerissener Jungstier verletzt Feuerwehrmann

Bei der Suche nach fünf aus einem Stall ausgebrochenen Kälbern ist ein Feuerwehrmann am Montag in Niederösterreich von einem Jungstier verletzt worden. Er wurde zu Boden gerissen und kam unter dem 400 bis 500 Kilogramm schweren Tier zu liegen, schilderte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Der Mann wurde mit Brustkorbverletzungen ins Spital eingeliefert.

Mitglieder von drei Feuerwehren standen im Einsatz, nachdem die Tiere am Vormittag aus einem Ort der Gemeinde Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya ausgebüxt waren. Als die Kälber zu Mittag in einem Maisfeld gesichtet wurden, wurde der Amtstierarzt verständigt, der sie betäuben sollte. Ein erster Versuch scheiterte, woraufhin vier Tiere wegrannten.

Beim zweiten Mal wurde ein Jungstier getroffen und sank in die Knie. Als der Feuerwehrmann dem Tier einen Strick um den Hals legen wollte, um es zu sichern, bäumte es sich jedoch auf und riss den Mann um.

Der Jungstier wurde schließlich von der Polizei erschossen. Die übrigen Kälber waren am Nachmittag weiter "auf der Flucht", die Suche wurde seitens der Feuerwehr um 17 Uhr zunächst abgebrochen. Zudem wurde eine Warnung ausgesprochen, da die Tiere aggressiv reagieren könnten.

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