So, 17. Dezember 2017

Deutsche Studie:

15.07.2015 10:01

Jeder Vierte glaubt, Games gefährden Gesellschaft

Längst hat die Videospiel- die Filmindustrie in puncto Umsatz überholt, ihren schlechten Ruf unter älteren Menschen werden PC- und Konsolenspiele aber trotzdem nur langsam los. Das zeigt eine Studie des deutschen Technik-Branchenverbandes Bitkom, wonach immer noch jeder vierte Bürger glaubt, Games seien eine Gefahr für die Gesellschaft.

Insbesondere ältere Befragte sind einem "WinFuture"-Bericht zufolge dieser Ansicht. Zwei von fünf Über-65-Jährigen glauben, Computerspiele seien eine Gefahr für die Gesellschaft. Bei Befragten unter 29 Jahren sind es dagegen nur acht Prozent.

Etwas mehr als die Hälfte der älteren Befragten glaubt zudem, dass Gamer durch ihr Hobby vereinsamen und keine sozialen Kontakte pflegen. Bei den jüngeren Nutzern sind es 17 Prozent, insgesamt liegt der Anteil derer, die Gamer für vereinsamt halten, bei etwas mehr als einem Drittel.

Viele können Games auch Positives abgewinnen
Immerhin: Obwohl viele Befragte Computer- und Videospiele als problematisch empfinden, geht aus der Studie doch hervor, dass rund jeder zweite Befragte dem neuen Medium auch etwas abgewinnen kann. Besonders unterhaltsame Mehrspieler-Games, die gemeinsam mit der Familie gespielt werden können, sind beliebt.

Außerdem glaubt rund die Hälfte der Befragten, dass Computer- und Videospiele nicht nur negative Folgen haben, sondern beispielsweise Geschicklichkeit und Denkvermögen verbessern können. Auch die Medienkompetenz sieht rund jeder vierte Teilnehmer der Umfrage durch Games gefördert.

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