Mo, 22. Jänner 2018

Doppeltes Pech

25.04.2006 17:05

Wiener nach Unfall von U-Bahn überrollt

Doppeltes Pech hatte ein 26-jähriger Mann am späten Sonntagabend in Wien-Donaustadt. Zunächst war er an der Reichsbrücke mit seinem Auto in einen an sich harmlosen Auffahrunfall mit einem Taxi verwickelt. Dann lief er aus bisher ungeklärter Ursache vom Unfallort davon und versuchte die nahe gelegene U-Bahn-Strecke der Linie U1 zu überqueren. Dabei wurde er vor der Station Kaisermühlen von einem Zug überrollt und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Der 26-Jährige ist noch in der Nacht auf Montag im Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus operiert worden und befindet sich nun im künstlichen Tiefschlaf. Außerdem diagnostizierten die Ärzte einen offenen Ellbogenbruch, einen Oberschenkelbruch und eine Lungenquetschung. Sein Zustand ist stabil. Ein Sprecher der Wiener Rettung verwies darauf, dass sich der Mann bereits beim Verkehrsunfall im Bereich Wagramer Straße-Schüttaustraße verletzt habe.

Verletzungen zogen sich auch der Taxi-Fahrer und der Beifahrer des 26-Jährigen zu - er kam allerdings mit leichten Abschürfungen am Kopf davon.

Über vier Meter hohe Mauer gesprungen
Laut Mitteilung der Wiener Feuerwehr war der Mann nach dem Unfall über eine vier Meter hohe Mauer auf die Schienen der Linie U1 gesprungen. Ein stadtauswärts fahrender Zug hat ihn dann trotz sofortiger Notbremsung überrollt, der Verletzte ist etwa 250 Meter vor der Station Kaisermühlen auf den Gleisen zu liegen gekommen, hieß es weiter.

Alle Bilder (c) Andi Schiel

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