Do, 14. Dezember 2017

Tragischer Unfall

04.07.2015 13:02

Viele Badegäste als Lebensretter

Eine 55-jährige Wienerin kämpfte am Freitag – wie berichtet – am Hechtsee im Unterland um ihr Leben. Rund 100 Meter vom Ufer entfernt bekam sie Probleme. Ihre Hilfeschreie waren unüberhörbar, so auch für Augenzeuge Alexander Fuchs (27) aus Bad Häring. Er verfolgte alles hautnah mit, half bei der schwierigen Bergung der Schwimmerin mit und leistete Erste-Hilfe.

"Am Freitag wollte ich eigentlich einen ruhigen, gemütlichen Nachmittag mit meiner Freundin am Hechtsee verbringen", schildert der Augenzeuge. Doch dieses Glück war dem 27-Jährigen nicht vergönnt. Eine Wienerin war gemeinsam mit Bekannten in Kufstein zu Gast. Während die Gruppe eine Wanderung um den See unternahm, gönnte sich die 55-Jährige eine Abkühlung und wollte den See durchqueren.

Laute Hilfeschreie

"Es war kurz vor 17 Uhr als ich laute Hilferufe aus dem See hörte. Auch andere Badegäste sprangen auf und wir wussten zunächst nicht, was los war", beschreibt Alexander Fuchs die Situation. Schnell war jedoch klar, dass die Frau Hilfe benötigte. "Aufgrund der korpulenten Statur war es nicht einfach, die Schwimmerin aus dem Wasser zu ziehen. Nur mit Hilfe eines Surfbretts und einer Luftmatratze ist es den Rettern gelungen", erklärt der Zeuge noch sichtlich mitgenommen. Er selbst verfolgte die Szenerie vom Ufer aus und verständigte sofort die Rettungskräfte. "Ich hab die Frau in die stabile Seitenlage gebracht und mich mit den anderen um sie gekümmert", so Alexander Fuchs.

Reanimation notwendig

Das Opfer wurde kurzzeitig ohnmächtig, aber die Rettungskräfte konnten sie reanimieren. Sie wurde vom Hubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen. "Der Frau ging es primär nicht schlecht", äußert sich Einsatzleiter Stefan Schädl.

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