Di, 12. Dezember 2017

Pralle Sonne meiden

03.07.2015 21:02

Trinkflasche als treuer Begleiter bei Hitzewelle

Reges Treiben in Schwimmbädern und an Seen, lange Schlangen vor Eisdielen, Klimaanlagen im Dauerbetrieb: Dieser Tage sind schier alle Mittel zur Abkühlung recht. Doch Vorsicht! Die "Affenhitze" birgt auch zahlreiche Gefahren. Damit Sie unbeschwert durch die heißen Tage kommen, gilt es einige Tipps zu beachten.

38,3 Grad, gemessen am 27. Juli 1983 in Haiming – die höchste jemals in Tirol gemessene Temperatur im Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Innsbruck kann immerhin mit 37,7 Grad (11. Juli 1984) aufwarten. Werden diese Hitzerekorde in den kommenden Tagen gebrochen? Könnte knapp werden, denn nach der kurzzeitigen Abkühlung am Freitag durch die teils heftigen Gewitter klettert das Thermometer am Samstag schon wieder steil nach oben. Temperaturen von bis zu 37 Grad sind prognostiziert.

Naturgemäß zieht es bei diesem herrlichen Sommerwetter zahlreiche Tiroler ins Freie. Und genau dort lauern dieser Tage ganz besonders heimtückische Gefahren. Mit ein paar Tipps lassen sich diese jedoch ganz einfach eindämmen.

Täglich zwei bis drei Liter trinken

So sollte derzeit etwa die Trinkflasche ein ständiger Begleiter sein. "Zwei bis drei Liter täglich sollte man schon trinken", betont Thomas Fluckinger, Chefarzt des Roten Kreuzes Tirol. Am besten geeignet seien dafür Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte. "Gerade beim Sport darf nicht auf die Flüssigkeitszufuhr vergessen werden. Zudem sollte man regelmäßig Pause machen und in der prallen Sonne unbedingt eine Kopfbedeckung tragen", fügt der Experte hinzu.

Apropos Sport: Wer darauf ganz und gar nicht verzichten will, sollte seine sportlichen Einheiten derzeit in der Früh oder in den Abendstunden erledigen.

Warnsignale des Körpers nicht unterschätzen

Zudem machen weite, luftige Kleidung und „leichtes“ Essen die derzeitige Hitze um einiges erträglicher. Wenn dem Körper die hohen Temperaturen dennoch zu viel werden, macht er sich mit bestimmten Warnsignalen, die man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte, bemerkbar. „Kopfschmerzen, Schlappheit, Schwindel, trockener Mund oder Krämpfe in Armen und Beinen. All das kann auf einen Hitzenotfall hindeuten“, erklärt Fluckinger abschließend.

Also, Ratschläge beachten und unbeschwert die sommerlichen Tage genießen.

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