Di, 21. November 2017

Kaum Interesse

20.03.2015 12:17

Catherines zweites Baby lässt die Briten kalt

Im Juli 2013 stand nicht nur Großbritannien Kopf: Vor der Geburt von Prinz George brach ein Mediensturm los und kurz danach wurden die Niagara-Fälle in hellblaues Licht getaucht. Das zweite Kind von Prinz William (32) und seiner Frau Kate (33) lässt bisher noch viele vergleichsweise kalt.

Geht es nach den Buchmachern, könnte das öffentliche Interesse an dem Thema rund vier Wochen vor dem angeblichen Geburtstermin endlich ein wenig Fahrt aufnehmen. Denn verglichen mit dem Hype, den die bevorstehende Geburt von Prinz George vor knapp zwei Jahren schon Monate vor der Niederkunft in Großbritannien ausgelöst hatte, ist die Öffentlichkeit auf der Insel an der zweiten Schwangerschaft Kates praktisch nicht interessiert.

Wurde im Jahr 2013 das Wachstum von Kates Babybauch von der Presse praktisch täglich neu vermessen, konstatiert etwa ein australisches Nachrichtenportal heute: "Die Fanfare ist verstummt." Nicht einmal die Eingrenzung des Geburtstermins auf "Mitte bis Ende April", die der werdenden Mutter kürzlich bei einem Wohltätigkeitsauftritt in einem Heim für überforderte Mütter über die Lippen kam, erregte signifikante Aufmerksamkeit.

Sogar Kate selbst scheint in der Baby-Routine gefangen: "Manchmal vergesse ich, dass ich überhaupt schwanger bin", sagte sie kürzlich, als sie wieder einen ihrer vielen Pflicht-Auftritte abspulte.

"Kontrollierte Defensive" heißt die Devise
Die royale Langeweile ist gewollt. Die Medienstrategen hinter William und Kate haben seit der Hochzeit des Paares im April 2011 die Devise "kontrollierte Defensive" ausgegeben. Die Meute der Journalisten bekommt gerade so viel Futter, um ihren Heißhunger auf Neuigkeiten aus der Welt hinter den Palastmauern zu stillen. Aber viel zu wenig, um fette Skandalgeschichten zu stricken. Damit können beide Seiten halbwegs leben - auch Prinz William, der nach der Paparazzi-Jagd auf seine Mutter Diana nicht gut auf die Presseschar zu sprechen ist.

Auch er konnte nicht verhindern, dass vor der Geburt seines ersten Sohnes im Juli 2013 das weltweite Medieninteresse überbordete. Jede Informationskleinigkeit wurde zur großen Story aufgeblasen, die Fotografen platzierten Wochen vor dem Geburtstermin ihre Leitern vor dem Krankenhaus, um sich Standplätze für die besten Fotos zu sichern. Diesmal wird bisher nicht einmal darüber spekuliert, in welcher Klinik Kate niederkommen wird - dass es wieder der exklusive private Lindo Wing des Londoner St.-Marys-Hospital sein wird, gilt als ausgemacht.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden