Do, 23. November 2017

Kriminalstatistik

13.03.2015 14:51

In acht von neun Bezirken gab‘s weniger Straftaten

Genau 43.910 Straftaten wurden im Vorjahr in Tirol angezeigt. Rund ein Drittel davon (14.104) geht auf die Rechnung von Innsbruck. Dort gab es tirolweit auch den einzigen Anstieg der Fälle (+ 3 %). In allen anderen Bezirken wurden teils deutliche Rückgänge verzeichnet – der größte in Osttirol (- 9,3 %).

Tirolweit sank die Zahl der angezeigten Straftaten im Vorjahr im Vergleich zu 2013 von 44.916 auf 43.910 (- 2,2 %). Der größte prozentuelle Rückgang wurde mit einem Minus von 9,3 Prozent im Bezirk Lienz verzeichnet – dort hatte es die Polizei 2014 mit insgesamt 1721 Fällen zu tun, ein Jahr zuvor noch mit 1898.

Innsbruck einzige Ausnahme

Von den absoluten Zahlen her entwickelte sich die Reihenfolge hinsichtlich angezeigter Delikte in den Tiroler Bezirken wie folgt: Klare Nummer eins ist nach wie vor Innsbruck mit 14.104 Fällen. Dort wurde landesweit mit 3 Prozent auch das einzige Plus verzeichnet. Erfreulicher der Trend in den anderen acht Bezirken. Nach der Landeshauptstadt reiht sich der Bezirk Innsbruck-Land mit 7411 Delikten (- 0,4 %) ein – gefolgt von Kufstein (5083, - 3,9 %), Schwaz (4086, - 6,7 %), Landeck (3914, -6,7%), Kitzbühel (3396, - 5,1 %), Imst (3092, - 4,9 %), wie erwähnt Lienz (1721, - 9,3 %) und Reutte (1103, - 7,1 %).

Bezirk Reutte bei Aufklärung top

Was verrät die Kriminalstatistik hinsichtlich Aufklärungsquoten? Diese lag ja in Gesamt-Tirol bei 51,1 Prozent und damit doch recht deutlich über dem Österreich-Schnitt (43,1 %). Im Bezirksvergleich konnten im Außerfern die meisten Fälle geklärt werden (62,5 %). Dahinter reihen sich die Bezirke Kufstein (58,4%), Innsbruck-Land (57 %) und Lienz (53,3 %) ein. Den letzten Platz in dieser Rangliste belegt der Bezirk Landeck – dort konnten nur 34,9 Prozent der angezeigten Delikte geklärt werden. In sieben der neun Bezirke hat sich die Aufklärungsquote erhöht – am deutlichsten in Kufstein (+3,5 %). Weniger Fälle als 2013 wurden nur in Imst (-4,8 %) und Innsbruck (-0,2 %) geklärt.

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