Fr, 15. Dezember 2017

Tiroler verurteilt

18.02.2015 15:49

Den Bruder gebissen: Geldstrafe für 21-Jährigen

Weihnachtsfriede schaut anders aus. Aber dass es um die Festtage in manchen Familien kracht, ist nicht ungewöhnlich. Aber so heftig? Im Tiroler Unterland biss ein 21-Jähriger seinen Bruder und fuchtelte mit einer Machete. Mittwoch traf man sich vor Gericht: Der Streit ist ausgeräumt, ein Urteil wurde dennoch gefällt.

Für die beiden Beteiligten ist der Vorfall zwar noch nicht vergessen aber längst ausgeräumt. Das Brüderpaar sprach sich bei einem Bierchen aus und man hat sich wieder gern.

Weihnachtsstress wurde zu viel

Am zweiten Weihnachtsfeiertag war die Lage ganz anders. In einer Unterländer Wohnung war die Stimmung hoch explosiv – und die führte zu einem Vorfall, der gestern am Innsbrucker Landesgericht Thema war. Der 21-Jährige war mit der Mutter und dem Bruder in Streit geraten. "Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, hatte irren Stress im Job und auch einen cholerischen Chef. Dazu kam, dass mich die Freundin betrogen hat und ich mit ihr Schluss machte", versuchte der 21-Jährige der Richterin gegenüber seine Tat zu begründen. Es sei ihm einfach alles zu viel geworden. Der Unterländer flippte dermaßen aus, dass er seinem Bruder in den Oberkörper biss und dann auch noch mit einer Machete herumfuchtelte. Schließlich trat er noch eine Tür ein.

1560 Euro Strafe

Die Richterin verhängte eine Geldstrafe von 1560 Euro und veranlasste, die beschlagnahmte Machete bei der Bezirkshauptmannschaft zu lassen. "Zu Ihrem Schutz", wie sie anfügte. Urteil ist nicht rechtskräftig.

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