Mi, 22. November 2017

Düstere Fortsetzung

18.02.2015 15:41

„Die Frau in Schwarz“ verbreitet wieder Schrecken

Der Horrorfilm "Die Frau in Schwarz" mit Daniel Radcliffe ("Harry Potter") in einer der Hauptrollen war vor einigen Jahren ziemlich erfolgreich. Nun folgt die Fortsetzung. Radcliffe ist diesmal nicht mit von der Partie, außerdem spielt das Sequel mehrere Jahrzehnte nach dem ersten Teil. Im Mittelpunkt stehen acht Schulkinder, die inmitten des Zweiten Weltkriegs vor deutschen Bombenangriffen aus der Großstadt evakuiert werden. Ab 20. Februar im Kino.

Sie ist zurück, die mysteriös-schemenhafte Gestalt der schwarz gekleideten Frau – frei nach Susan Hills Roman –, und diesmal sucht sie ein desolates Gutshaus in der britischen Provinz heim. Es ist dies die Zeit des Zweiten Weltkriegs und eine Gruppe verschreckter Schulkinder hat hier vor Bombenangriffen Zuflucht gefunden. Doch damit nicht genug des Grauens, das hier längst Einzug gehalten hat.

Optisch gruslig düster – eine Moorlandschaft im Nebel sorgt immer für Schauer –, leidet das Sequel an geradezu gespenstischer Uninspiriertheit, was durch fröhliches Wildern in Genre-Klischees wettgemacht werden soll. War in Teil eins noch Daniel Radcliffe zugange, was "Potter"-Fans freute, krallt sich der Horror nun an recht mauen Special Effects fest. Letztlich verstört der Spuk rund um zum Freitod verführte Kinder.

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