Mo, 18. Dezember 2017

Parkanlage umstellt

04.02.2015 15:40

Drohung mit Pistole sorgt für Polizei-Großeinsatz

In St. Pölten ist es am Mittwochvormittag zu einem spektakulären Polizeieinsatz gekommen: Nachdem ein Jugendlicher in einem Park mit einer Waffe bedroht worden war, wurde das Gelände umstellt. Acht Jugendliche und junge Männer wurden wenig später angehalten. Eine Schreckschusspistole und ein Schlagring konnten sichergestellt werden.

Gegen 10.15 Uhr hatte ein Zeuge angezeigt, dass im Sparkassenpark nahe dem Hauptbahnhof St. Pölten mehrere junge Männer einer Person eine Pistole an den Kopf angesetzt hätten. Daraufhin rückten zahlreiche Streifen des Stadtpolizeikommandos samt Hundeführern aus. Der Park wurde umstellt und die Parkpromenade letztlich etwa 30 Minuten lang für den Verkehr gesperrt - "um eine Gefährdung Unbeteiligter hintanzuhalten", wie Polizeisprecher Johann Baumschlager betonte.

Beamte trugen Schutzwesten
Die Verdächtigen - wie sich später herausstellen sollte, sechs Tschetschenen, ein Kosovare und ein Österreicher im Alter von 19 bis 21 - hatten jedoch inzwischen ein nahes Wettlokal aufgesucht. Dort wurden sie von den Beamten angehalten und ihre Identitäten festgestellt. Neben der Schreckschusspistole und dem Schlagring wurde außerdem ein gefälschter Ausweis beschlagnahmt. Die Beamten trugen bei ihrem Einsatz Schutzwesten.

Die Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Drohung und nach dem Waffengesetz sind noch im Gang. Das mutmaßliche Opfer, der junge Mann, dem laut dem Zeugen im Park die Waffe angesetzt worden war, stammte aus der Gruppe, sagte Baumschlager.

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