Mi, 22. November 2017

Geldfund abgegeben

23.12.2014 16:44

Ex-Obdachloser: „Stefanitag 2011 veränderte Leben“

Hermann S. ist keiner, der den klassischen Gesellschaftsansprüchen entspricht: Alkohol, Drogen, Gefängnis dominierten das Leben des Steirers lange - bis zum Stefanitag 2011.

Wie die "Krone" damals berichtete, stieß der Obdachlose auf ein Packerl voller 500-Euro-Scheine, 7.000 Euro insgesamt. S. steckte das Geld aber nicht ein, sondern marschierte damit in die Wiener Obdachlosenherberge "Gruft" und gab den Fund ab. Der Tag veränderte sein Leben.

Am Dienstag, also knapp drei Jahre später, traf die "Krone" den ehrlichen Finder wieder. Wirklich verkraftet hat der heute 52-Jährige den Rummel um seine Person nie so richtig. "Ich wurde auf der Straße angeredet nach den Zeitungsberichten, fremde Menschen haben mir Geld zugsteckt. Ich bin abg'haut", sagt er.

Glücklich war er trotzdem: "Ich würde mir nie fremdes Geld behalten. So wurde ich erzogen." Weihnachtswunsch? Ja, den hat der 52-Jährige, der mittlerweile seine eigene kleine Wohnung hat: "Ich möchte arbeiten, sonst bin ich zufrieden."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden